Schnelles Geld mit Multi-Level-Marketing? Vorsicht vor unseriösen Anbietern!

Multi-Level-Marketing (MLM) oder auch Netzwerkmarketing wird oft genannt, wenn es darum geht, schnelles Geld zu verdienen. Im Kern geht es darum, dass Kunden von MLM-Systemen selbst zu selbständigen Vertriebspartnern werden, Produkte verkaufen und weitere Mitglieder anwerben, die ihrerseits wiederum zu Vertriebspartnern werden.

Das Problem ist, dass sich in diesem Bereich Multi-Level-Marketing auch viele unseriöse Anbieter tummeln, bei denen nur die Leute an der Spitze Geld verdienen.

Die Produkte sind oft nicht von hohem Nutzen und überteuert. Oft handelt es sich auch um illegale Schneeballsysteme, die irgendwann zusammenbrechen müssen, wenn nicht mehr genügend Kunden eingeworben werden. Hier gibt es alternative Anregungen zum schnellen Geld verdienen. Nebeneinkommen sind dabei oftmals ohne große Investitionen möglich. Manchmal muss man jedoch ein wenig Zeit aufbringen.

Das Netz ist voll mit Angeboten

Nahrungsergänzungsmittel, Adpacks, Software, Versicherungen – nicht wenige Anbieter bauen für den Vertrieb ein Multi-Level-Marketing-System auf. Geworben wird nicht selten mit satten Provisionen, schnellem Reichtum, schnellem Aufstieg in der Vertriebspyramide oder Karriereleiter. Doch Vorsicht ist geboten.

Nicht alles was glänzt, ist Gold. Multi-Level-Marketing-Systeme können funktionieren und den Kunden beziehungsweise Vertriebspartner ein regelmäßiges Einkommen bescheren. Beispiele finden Sie hier. Oft genug handelt es sich jedoch um Schneeballsysteme oder Ponzi-Schemen, bei denen im Grunde genommen nur einer verdient: nämlich derjenige an der Spitze der Pyramide. Nicht selten brechen solche Systeme auch in sich zusammen.

Das ist meistens dann der Fall, wenn es sich bei den Produkten nicht um Verbrauchsgüter mit einem gewissen Kundennutzen und einem akzeptablen Preis handelt, sodass sie irgendwann gerne nachgekauft werden. Sobald die Provisionen nur noch aus dem Einwerben neuer Kunden und Vertriebspartner stammen ist meist schon das Ende des Systems eingeleitet.

Wie funktioniert Multi-Level-Marketing genau?

Das Prinzip ist recht einfach. Es handelt sich bei einem Multi-Level-Marketing-System um eine spezielle Form des Direktvertriebs. Die einfachste Form: Ein Fabrikant oder Großhändler möchte beispielsweise 100.000 Produkte in einem bestimmten Zeitraum verkaufen.

Anstatt sich selbst auf die Suche nach möglichst vielen Kunden zu machen, spricht er seine ersten Kunden an, ob sie die Produkte nicht nur kaufen wollen, sondern gegen eine Provision auch selbst vertreiben wollen.

Weiterhin können sie selbst weitere Kunden und Vertriebspartner einwerben (zweite Ebene). Diese können es ihnen gleichtun (dritte und weitere Ebenen). Tipps für seriöse Anbieter zum schnellen Geldverdienen mit MLM-Systemen finden Sie hier. Das Entscheidende ist das Provisionsprinzip.

Jede Ebene erhält einen kleinen Teil der Gesamtprovision für ein verkauftes Produkt. Die obere Ebene erhält also bei jedem verkauften Produkt auch einen Teil dieser Provision und verdient letztendlich mehr als die Vertriebsebenen darunter.

Eine andere mögliche Form des Multi-Level-Marketings ist als Karriereplan aufgebaut. Die Mitglieder im Vertrieb sind dabei Repräsentanten. Neue Mitglieder steigen in der Regel ganz unten auf der Karriereleiter ein, mit dem Versprechen, dass sie bei entsprechenden Umsätzen eine Stufe höher auf der Karriereleiter klettern können.

Woran erkennt man unseriöse Angebote?

Wer sich für den Einstieg bei einem Multi-Level-Marketing-System interessiert sollte nicht nur auf die Versprechen der Mitglieder des Vertriebs oder der Repräsentanten hören, sondern sich als Erstes im Netz nach entsprechenden Erfahrungen suchen.

Bei unseriösen Anbietern gibt es oft Aussteiger, die auf die Methoden eines Anbieters aufmerksam machen wollen. Oft gibt es auch Warnungen der Verbraucherschutzverbände, die ernst zu nehmen sind.

Der gesunde Menschenverstand hilft meistens

Das Wichtigste ist jedoch, den gesunden Menschenverstand walten zu lassen, bevor der Einstieg erfolgt. Interessierte sollten sich fragen, ob die zu verkaufenden Produkte tatsächlich den versprochenen Kundennutzen haben und daher eine gute Nachfrage besitzen.

Der Preis sollte nicht außerdem nicht überteuert sein. Darüber hinaus müssen die Produkte verbrauchbar sein. Ein Shampoo beispielsweise ist irgendwann alle. Wenn die Qualität und der Preis stimmen, der Kunde also einen entsprechenden Nutzen hat, wird er das Produkt wieder nachbestellen und es können aus dem Verkauf von Bestandskunden weitere Provisionen fließen.

Handelt es sich um eine teure Software, die Kunden verspricht, bei Aufbau einer Webseite zu helfen wäre das nicht der Fall. Die Software wird von Kunden in der Regel nur einmal gekauft, weil sie sehr teuer ist und sich auch nicht verbraucht, sondern immer wieder verwendet werden kann.

Adpacks, die in letzter Zeit sehr beliebt sind, verfügen oft nicht über die notwendigen Reichweiten, sodass sie wertlos sind. Manchmal wird auch verschleiert, woher die Provisionen oder Renditen stammen. Dabei handelt es sich meist um ein Ponzi-Schema. Das bedeutet, dass die Provisionen nicht von Bestandskunden stammen, sondern überwiegend von neuen Kunden.

Das System muss damit irgendwann an seine natürlichen Grenzen stoßen, wenn nicht mehr genügen neue Vertriebsebenen aufgebaut und neue Kunden eingeworben werden können. Es fällt dann wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Es trocknet finanziell aus.

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